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Programm Kinowerkstatt: 31. Mai – 4. Juni

Wann:
31. Mai 2018 um 18:00
2018-05-31T18:00:00+02:00
2018-05-31T18:15:00+02:00
Kontakt:

„Transit“ (Do., 31. Mai, 18 Uhr; Fr., 1. Juni, 20 Uhr; So., 3. Juni 20 Uhr; Mo., 4. Juni, 18 Uhr); „2. Juni: Die lange Nacht des Benno Ohnesorg“ (Sa., 2. Juni, 20 Uhr); „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ (So., 3. Juni, 18 Uhr); „Familiye“ (Mo., 4. Juni, 20 Uhr).

 

Transit

nach Anna Seghers

Transit“ – der neue Film von Christian Petzold mit Franz Rogowski (European Shooting Star 2017) und Paula Beer („Frantz“, nominiert zum Europäischen Filmpreis) – frei nach dem Roman von Anna Seghers läuft am Donnerstag, 31. Mai 2018, Freitag, den 1. Juni und am Sonntag, den 3. Juni, jeweils um 20 Uhr, sowie am Montag, den 4. Juni, um 18 Uhr.

„Transit“ basiert auf dem 1942 in Marseille entstandenen gleichnamigen Roman von Anna Seghers. In einer atemberaubenden, fast schwebenden Begegnung des historischen Stoffs mit der Gegenwart des heutigen Marseille erzählt Christian Petzold die Geschichte einer großen, fast unmöglichen Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist. Der Film läuft auch in Frankreich mit großem Erfolg!

»Ein herausragender Film, überraschend und herzzerreißend« VARIETY
»Franz Rogowski ist umwerfend« PARIS MATCH
»Ein Film, der einen nicht mehr loslässt.« THE HOLLYWOOD NEWS

 

2. Juni: Die lange Nacht des Benno Ohnesorg

50 Jahre 68er – Bewegung

Im Rahmen der Reihe „50 Jahre 68er – Bewegung“ lädt die Kinowerkstatt am Samstag, den 2. Juni, ab 20 Uhr ein: Unter dem Thema „Die lange Nacht des Benno Ohnesorg“ sind Dokumentationen und ein Interview zu sehen: „Der Tod des Benno Ohnesorg 2. Juni 1967“ (52 Minuten), ein Interview mit Uwe Soukup zu seinem aktuellen Buch „Ein Schuss, der die Republik veränderte“ und „Wie starb Benno Ohnesorg“, in dem der Sohn von Benno Ohnesorg spricht. Weitere Mitwirkende sind Uwe Timm, Schriftsteller und Freund, Otto Schily, Heinrich Böll u.v.a.

Der 2. Juni 1967 – ein Tag schreibt deutsche Geschichte: Der Schah von Persien besucht West-Berlin. Der Diktator aus dem Morgenland soll zusammen mit seiner Frau etwas Glamour in die von der Mauer umgebenen Stadt bringen. Doch nicht alle heißen den Pepräsentanten einer Diktatur willkommen. Persische Studenten haben am Vorabend des Besuchs über das Folterregime zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. So kam es, dass nicht alle den Vertreter dieser Diktatur begrüßten. Es war eine Spaltung der Gesellschaft: Auf der einen Seite die Studenten, auf der anderen Seite die etablierte Gesellschaft.

Hinzu kam der Hass der Polizei auf die Studenten, deren friedlicher Protest gegen den Dikator aus dem Orient niedergeprügelt wurde. Die Situation eskaliert. Schliesslich fällt ein Schuss und dieser Schuss veränderte die Republik. Ohne diesen Schuss gäbe es nicht die 68er-Bewegung, nicht die RAF – so die These von Uwe Soukup in seinem Buch und Interview „Ein Schuss, der die Republik veränderte“, worin er neue Erkenntnise, jetzt nach 50 Jahren vorträgt. Was geschah also wirklich an diesem 2. Juni?

 

Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus

„Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ (Deutschland 2017) ist eine Dokumentation von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch mit Torsten Blume, Rosan Bosch, Christian Mio Loclair, Stephen Kovats, Alfredo Brillembourg, Hubert Klumpner (Länge: 110 Minuten), zu sehen am Sonntag, 3. Juni, 18 Uhr!

Die Bauhausbewegung steht für den Aufbruch in die Moderne schlechthin. Von Beginn an fragten Architekten und Künstler damals, angefangen vom Berliner Architekten Walter Gropius, bis hin zu Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet „zusammenleben“ überhaupt? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? Der Anspruch: Jedes Produkt sollte nicht nur funktional sein, sondern auch preiswert und ästhetisch. Mit dem Bauhaus wurden Kunst, Design und Architektur politisch. Ihre Ideen wirken bis heute nach.

 

Familiye – Familie

Gleich den Publikumspreis beim Filmfest in Oldenburg gewonnen hat
„Familiye – Familie“ (Deutschland 2017) mit Kubilay Sarikaya, Arnel Taci, Muhammed Kirtan, Sedat Kirtan, Ilhan Erdinc, Ridvan Kirtan. Es ist Kubilay Sarikayas erster langer Spielfilm, ein spannender, ereignisreicher Film. Moritz Bleibtreu hat ihn gesehen und ins Kino gebracht, denn „Mehr Kino geht nicht!“. (Bleibtreu)

Nach der Vorführung wurden Regisseur Kubilay Sarikaya und Sedat Kirtan in einem Interview gefragt, wer eigentlich ihr filmisches Vorbild sei. Der Journalist sagte, bestimmt Fatih Akin, oder? Da wurde Sarikaya wütend: „Und weißt du, warum? Weil alle denken, wenn du Kanake bist, muss Fatih Akin dein Vorbild sein. Aber unser Vorbild ist Wim Wenders.“

Der erste lange Spielfilm der beiden Regisseure „Familiye“ zeigt uns nicht gerade eine ideale Familie: Danyal hat ein Problem. Seine 50.000 Euro sind weg, als er nach fünf Jahren aus dem Knast kommt. Miko, Danyals kleiner Bruder, hat auch ein Problem. Das heißt, eigentlich sind es zwei: Er hat das Geld des Bruders verzockt, und er ist aus Prinzip arbeitsscheu. Der dritte Bruder, Muhammed, hat ein ganz anderes Problem: Er leidet unter dem Down-Syndrom und soll in ein Heim gesteckt werden, was die Brüder unbedingt verhindern wollen.

Kinowerkstatt St. Ingbert – der kühlste Kinoort im Saarland! Klimatisiert – climatisée!

 

PM: W. Kraus

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