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Programm Kinowerkstatt: 2. – 5. November

Wann:
2. November 2018 um 20:00
2018-11-02T20:00:00+01:00
2018-11-02T20:15:00+01:00
Kontakt:

„Wackersdorf“ (Fr., 2. November, 20 Uhr; Sa., 3. November, 20 Uhr; Mo., 5. November, 18 Uhr); „Jackie“ (So., 4. November, 20 Uhr; Mo., 5. November, 20 Uhr).

 

Wackersdorf

Einen Film, der zeigt, wie wirtschaftliche Interessen die Politik bestimmen, ist „Wackersdorf“ (BRD 2018) – kein Dokumentarfilm, sondern ein spannender Spielfilm, der die Ereignisse von damals nachspielt, ein Film von Oliver Haffner aus dem Jahr 2018 mit Johannes Zeiler in der Rolle des Schwandorfer Landrats Hans Schuierer, der gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf kämpft. Zu sehen am Freitag, den 2. November, am Samstag, den 3. November, jeweils um 20 Uhr und am Montag, den 5. November, um 18 Uhr.

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest München!

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht. Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß- Regierung an.

„Wackersdorf“ ist ein packendes Polit-Drama über die Hintergründe, die zu dem legendären Protest gegen den Bau der Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in der Oberpfalz führten. Johannes Zeiler (FAUST) spielt den Lokalpolitiker Hans Schuierer, der seine Karriere und seine Zukunft aufs Spiel setzte, weil er kompromisslos für Recht und Gerechtigkeit kämpfte. An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.

 

Jackie

Natalie Portman als Jackie Kennedy
Am Sonntag, den 4. November, um 20 Uhr und am Montag, den 5. November, um 20 Uhr läuft „Jackie“ (Chile/Frankreich/USA 2016) Regie: Pablo Larraín, mit Natalie Portman, Peter Sarsgaard, Greta Gerwig, Billy Crudup, Max Casella, Künstler: Darren Aronofsky, Madeline Fontaine, Stéphane Fontaine, Sebastián Sepúlveda, Pete Shilaimon, Noah Oppenheim, Jean Rabasse, Scott Franklin, Josh Stern, Jayne Hong, Mickey Liddell, Juan de Dios Larraín, Wei Han.

„Das ist großes Kino, wie auch Jackie es liebte.“ Die Zeit. „Ein Meisterwerk. Packend, erschütternd und so gefühlvoll wie schon lange kein Film mehr.“ Widescreen. „Für Natalie Portman ist die Rolle der bisherige Höhepunkt ihrer Karriere, ein ebenso verstörender wie sensationeller Auftritt“ Der Spiegel. „Eine grandiose, oscarreife Leistung in einem emotionalen, dabei sehr atmosphärischen Drama.“ Bild. „Ein absolut ungewöhnliches und gerade deshalb unbedingt sehenswertes Politdrama mit einer alles überstrahlenden Natalie Portman.“ filmstarts.de. „Natalie Portman in höchster Vollendung“ epd Film.

Wohin man auch schaut, die Kritiker sind begeistert. Vor allem von der Leistung Natalie Portmans… „Natalie Portman spielt die Rolle der wahrscheinlich berühmtesten Witwe der Welt brillant!“ ZDF HEUTE JOURNAL und NDR.DE schwärmt: „Natalie Portman spielt die Präsidentenwitwe vibrierend, intensiv, schwankend zwischen Nervosität und Selbstbeherrschung. [Sie] schafft es, der Stil-Ikone Jacqueline Kennedy Leben einzuhauchen, der Tragödie ein menschliches Gesicht zu geben – ein schillernder und faszinierender Film.“ Und die BILD stimmt ein: „Portman spielt Jackie Kennedy nicht nur, sie wird zu dieser tragischen Frau. Eine grandiose, oscarreife Leistung in einem emotionalen, dabei sehr atmosphärischen Drama.“ Was wäre John F. Kennedy ohne seine Frau Jacqueline gewesen? Das sensationelle Filmporträt „Jackie“ mit Natalie Portman zeigt, wie sehr sie sein Erbe, aber auch die heutige Politik mit ihren Inszenierungen geprägt hat.

Es beginnt mit einem Interview. Zwei Wochen nach der Ermordung von JFK reist ein Reporter (Billy Crudup) des „Life Magazine“ zum Landsitz der Kennedys in Hyannis Port, um das erste Gespräch mit der jungen Witwe zu führen. Schon ihr Outfit ist anders, statt Kostüm in leuchtenden Farben trägt sie nun Hosen und einen cremeweißen Pullover, und sie raucht. „Ich rauche nicht“, sagt sie jedoch dem Reporter und sieht ihm nachdrücklich in die Augen. Was auch immer er in den folgenden Stunden in seinen Notizblock schreibt, ist das, was sie von sich und ihrem verstorbenen Mann in der Zeitschrift lesen will.

Anderthalb Jahre zuvor hat die Nation noch eine andere Jackie kennengelernt. In einem Fernseh-Special, das 80 Millionen Zuschauer gucken, führt die junge First Lady durch das Weiße Haus und erklärt, wie sie mit antiken Kunstwerken und Möbeln die Geschichte des Präsidentenheims und seiner bisherigen Bewohner präsenter machen will. Doch sie ist sich ihrer Sache nicht sicher, sucht immer wieder den Blickkontakt mit ihrer Assistentin Nancy (Greta Gerwig). Als sich schließlich der Präsident (Caspar Phillipson) für ein paar Momente hinzugesellt, erscheint sie erleichtert zu sein, jemanden an ihrer Seite zu haben, der weiß, wie man ein Bild ausfüllt.

 

PM: W. Kraus

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