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Programm Kinowerkstatt: 8. – 11. Februar

Wann:
11. Februar 2019 um 19:00
2019-02-11T19:00:00+01:00
2019-02-11T19:15:00+01:00
Kontakt:

Die 23. Französischen Filmtage: „Le Sens de la fête – Das Leben ist ein Fest“ (Fr., 8. Februar, 19 Uhr); „Knock“ (Sa., 9. Februar, 18 Uhr); „Tendre Poulet“ – „Ein verrücktes Huhn“ (Sa., 9. Februar, 20 Uhr); …

…“Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ (So., 10. Februar, 11 Uhr Matinée); „Zwei ungleiche Freunde“ – „Je prefère qu’on reste amis“ (So., 10. Februar, 18 Uhr); „L‘ aile ou la cuisse“ – „Brust oder Keule“ (So., 10. Februar, 20 Uhr); „Trois hommes et un couffin“ – „Drei Männer und ein Baby“ (Mo., 11. Februar, 18 Uhr); „Unterwegs mit Jaqueline“ – „La vache“ (Mo., 11. Februar, 20 Uhr)

Die 23. Französischen Filmtage

Preiswürdig hielt die Jury des Kinemathekenverbundes im letzten Jahr die Kinowerkstatt für ihre jahrelange Kooperation mit dem Institut des Études françaises Saarbrücken zu den Französischen Filmtagen und zeichnete das Programm aus mit dem Prädikat „Kino, das verbindet“.

Vom 8.- 11. Februar, also an diesem Wochenende, starten die 23. Französischen Filmtage in der Kinowerkstatt St. Ingbert am Freitag, den 8. Februar, um 19 Uhr, mit der Hochzeitskomödie „Le Sens de la fête – Das Leben ist ein Fest“ von Éric Toledano und Olivier Nakache (Frankreich 2017 – 1h 56min) mit Jean-Pierre Bacri, Gilles Lellouche, Eye Haïdara, Jean-Paul Rouve in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Die Regisseure des Erfolgsfilms „Ziemlich beste Freunde“ Éric Toledano und Olivier Nakache zeigen, was alles schief gehen kann bei einer geplanten Hochzeitsfeier: Ein verdorbenes Buffet, eine Hochzeitsgesellschaft, die im Stau steht, ein Fotograf, der sich daneben benimmt, eine Band, die kurzfristig absagt und ein Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt? Seit Jahrzehnten richtet Max luxuriöse Hochzeiten aus – routiniert und professionell. Doch sein aktuelles Projekt, eine Traumhochzeit in einem herrschaftlichen Landschloss vor den Toren Paris, droht zum Fiasko zu werden… Musik: Avishai Cohen.

Im Anschluss an den Film lädt Madame Catherine Robinet, die französische Generalkonsulin, die auch in diesem Jahr dankenswerter Weise wieder die Schirmherrschaft übernommen hat, zu einem „Vin d‘honneur“ ein.

Der zweite Tag der diesjährigen Französischen Filmtage beginnt am Samstag, den 9. Februar, um 18 Uhr mit einem Klassiker: „Knock“ von Guy Lefranc aus dem Jahre 1951 mit Louis Jouvet, Jean Brochard, Pierre Renoir, Jean Carmet, Louis de Funès. Gezeigt wird „Knock“ in der Originalfassung ohne deutsche Untertitel!

Dr. Knock kommt in dem Dorf Saint-Maurice an, um die Nachfolge von Dr. Parpalaid anzutreten. Dieser ist ein vertrauenswürdiger Mann, zu dem aber nur wenige Patienten gekommen sind. Die Dörfler erfreuen sich eben bester Gesundheit! Keine rosigen Aussichten für den neuen Doktor… Aber der weiß sich zu helfen. Er offeriert den Leuten eine kostenlose erste Untersuchung und gibt allen zu verstehen, dass, wer sich gesund fühlt, in Wirklichkeit ein Kranker ist, der noch nichts von sich weiß…

Auch der zweite Film am Samstag um 20 Uhr ist ein Klassiker: „Tendre Poulet“ – „Ein verrücktes Huhn“ von Philippe de Broca mit der unvergessenen Annie Girardot und Philippe Noiret, Catherine Alric aus dem Jahre 1978. Die Polizeikommissarin Lise (Annie Girardot) fährt einen Mopedfahrer an, und siehe da, es ist ihr Klassenkamerad Antoine, dem sie seit zwanzig Jahren nicht mehr begegnet ist. Da keimt unversehens Liebe auf, aber Lise muss ihren Beruf verleugnen, da Antoine auf die Polizisten nicht gut zu sprechen ist. Parallel zu dieser überraschenden Romanze ermittelt Lise in einer seltsamen Mordserie: Bereits ein dritter Abgeordneter ist tot aufgefunden worden – wieder mit einem Dolch im Rücken…

In der traditionellen Sonntagsmatinée um 11 Uhr mit anschließendem kleinen Imbiss „pain, vin, fromage“ – „Flûte, Wein und Käse“ ist die aktuelle Version des Dr. Knock – Themas, der wahrscheinlich bekanntesten Medizinsatire, zu sehen: „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ von Lorraine Lévy mit Omar Sy, Ana Girardot, Sabine Azéma, Pascal Elbé. Dieser Film von 2017 mit Omar Sy in der Titelrolle ist bereits die vierte Verfilmung des Theaterstücks von Jules Romains „Knock ou le triomphe de la médecine“ aus dem Jahr 1923.

Omar Sy, der durch „Ziemlich beste Freunde“ berühmt wurde, in der Rolle des Doktor ist geradezu perfekt: Er spielt den eleganten Arzt mit dubioser Vergangenheit sehr überzeugend. Es ist der Pfarrer (dargestellt von dem französischen Comedian Alex Lutz), der als erster merkt, dass etwas mit dem neuen Arzt nicht stimmt. Und als schließlich ein geheimnisvoller Mann in dem Ort auftaucht, scheint die Karriere von Docteur Knock ein jähes Ende zu finden.
Das Besondere an „Docteur Knock“ ist, dass Regisseurin Lorraine Lévy jeglichen Ernst und Kitsch, der bei einem solchen Thema droht aufzukommen, großräumig umfährt. Ja, speziell in den Momenten, in denen jede andere Komödie in eines der beiden Merkmale übergehen würde, dreht „Docteur Knock“ in Sachen Humor noch zusätzlich auf. Auf diese Weise entsteht eine beschwingte Leichtigkeit, die den gesamten Film über anhält.

Neben dem Arzt und dem Pfarrer sind da natürlich die recht verschrobenen Dorfbewohner, die für jede Menge Spaß sorgen. Alles in allem erinnert der Film an die Komödien mit Louis de Funès, der tatsächlich auch im Originalfilm von 1951 mitgespielt hat. Eine Komödie im klassischen Stil also und ein herrlicher Kinospaß noch dazu.

 

W. Kraus

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