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Programm Kinowerkstatt St. Ingbert

Wann:
18. November 2017@20:00
2017-11-18T20:00:00+01:00
2017-11-18T20:15:00+01:00
Wo:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland
Kontakt:
W. Kraus

„Western“ (Sa., 18. November, 20 Uhr; So., 19. November, 19 Uhr; Mo., 20. November, 18 Uhr); „Once“ (Mo., 20. November, 20 Uhr).

Western

Moderner Western.

„Der Western spielt im Osten“ war die Schlagzeile, als der Film „Western“ von Valeska Grisebach letzte Woche den Günter Rohrbach Filmpreis der Stadt Neunkirchen erhielt. „Western“ (Deutschland 2017) – Regie: Valeska Grisebach – Darsteller: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov, Vaneta Gragnova,  spielt in Bulgarien nahe der Grenze zu Griechenland und ist am Samstag, den 18. November, um 20 Uhr und am Montag, den 20. November, um 18 Uhr zu sehen.

­„’Western‘ von Valeska Grisebach und ist eine wunderbare Grenzerfahrung“, schrieb DER SPIEGEL. Bei ihr werden deutsche Bauarbeiter zu Cowboys am Rande von Europa: Nur sehr selten macht Valeska Grisebach Filme. Aber wenn, dann werden sie beglückend schön. Er heißt deshalb auch „Western“ – weil er ein Western ist, mit kernigen Männern unter brennender Sonne, mit Pferden, Duellen und Frauen, um die gestritten wird.

Aber auch ein Western, bei dem es um viel mehr geht. Um die Suche in der Fremde, an der Grenze – nach sich selbst, nach dem Glück, nach Zugehörigkeit, nach einem Neuanfang. Und alles erzählt anhand einer Gruppe von deutschen Bauarbeitern im Einsatz an der bulgarisch-griechischen Grenze, gespielt von echten Bauarbeitern.

Nur der hagere, stets in blaue Jeans gekleidete Mann mit den eingefallenen Wangen in dieser Domäne breitbeiniger Machos wird sofort als Außenseiter gekennzeichnet, oder zumindest als Neuling. Er wird eine besondere Rolle spielen…

Der Film ist ..“eine lebenslustige Erforschung des Anderen. Grisebach ist nicht nur offen für das Alberne und das Sentimentale, das um die Ecke schaut, wenn sich Leute kaum verstehen, aber unbedingt verstehen wollen. Sie fordert gleichermaßen Konflikte wie Annäherungen heraus.“ (Frederic Jaeger in critic.de)

 

Once

mit Glen Hansard

Ein kleiner irischer Independentfilm ist „Once“ (Irland 2006) von John Carney mit Glen Hansard, Markéta Irglová, von denen auch die Musik zum Film stammt. Der Sänger Glen Hansard gab letzte Woche ein Konzert in der Saarbücker Congresshalle. Zu sehen ist er jetzt, am Montag, den 20. November, um 20 Uhr in „Once“!

„Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen,“ sagte Steven Spielberg in einem Interview.

Ein talentierter Straßenmusiker (Glen Hansard) träumt in Dublin von der großen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin (Markéta Irglová) angesprochen, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt.

Ihr gefallen seine Lieder und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss. Da wissen beide noch nicht, dass man nur einmal im Leben die richtige Person trifft: Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.

Ein kleiner Film aus Irland macht sich auf, zum Musikfilm einer Generation zu werden: ONCE. Unvergesslich schöne Lieder, der Publikumspreis von Sundance und hymnische Besprechungen trugen die bezaubernde Geschichte einer einzigartigen Liebe in die Herzen der amerikanischen Kinogänger. Der Film wurde 2008 mit einem Oscar in der Kategorie „Bester Song“ ausgezeichnet.

 

PM: W. Kraus

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