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Reliquien aus Lourdes in der Klinikkirche in Homburg

Wann:
12. November 2018 um 18:00
2018-11-12T18:00:00+01:00
2018-11-12T18:15:00+01:00
Wo:
Universitätsklinik des Saarlandes (Gebäude 55)
Kirrberger Str.
66424 Homburg
Deutschland

Schrein mit Reliquien der Heiligen Bernadette macht vom 12. bis 15. November Station in der Klinikkirche in Homburg.

Homburg. Ein Schrein mit Reliquien der Heiligen Bernadette Soubirous aus Lourdes ist in diesem Jahr zum ersten Mal in Deutschland zu sehen, auch im Bistum Speyer. Vom 12. bis 15. November macht er Station in Homburg (Saar). Das 40 Kilo schwere Behältnis mit den Reliquien wird von den Maltesern in die Klinikkirche transportiert und zusammen mit einer Marienstatue sowie einem dreiteiligen Faltaltar ausgestellt. Während des Aufenthaltes des Schreines in Homburg besteht die Gelegenheit zur Verehrung der Reliquien und zur Mitfeier von Andachten und Gottesdiensten.

Der Schrein mit den Reliquien wird in der Klinikkirche in Homburg (Gelände der Uniklinik, Gebäude 55) am 12. November um 18 Uhr mit einer Hl. Messe begrüßt. Am Dienstag, 13. November, ist die Kirche ab 10 Uhr geöffnet. Der Tag beginnt mit einem Morgengebet, ab 11 Uhr besteht die Möglichkeit zur Verehrung der Reliquien und zum Gebet. Um 15.30 Uhr referiert Gertrud Fickinger, Referentin bei der Katholischen Erwachsenenbildung, über das Thema „Glaube zum Anfassen oder magisches Mißverständnis? – Sinn und Bedeutung von Reliquien und Reliquienverehrung“ (Kosten für die Teilnahme: 3 Euro). Ab 17 Uhr findet das Rosenkranzgebet der Kolpingfamilien aus dem Saar-Pfalz-Kreis statt. Um 18 Uhr feiert Abt Mauritius OSB, Tholey, einen Gottesdienst, der vom Schubert-Chor aus Bexbach musikalisch gestaltet wird.

Am Mittwoch, 14. November, ist die Klinikkirche ab 10 Uhr geöffnet. Nach einem Morgengebet besteht wieder die Möglichkeiten zum Gebet und zur Verehrung der Reliquien. Um 15 Uhr treffen sich Priester zu einer Rekollektio. Pfarrerin Esther Massar liest um 15.30 Uhr aus dem Roman von Franz Werfel „Das Lied der Bernadette“. Um 17 Uhr findet ein Gebet der Lourdespilger statt. Domkapitular Franz Vogelgesang zelebriert um 18 Uhr eine Eucharistiefeier mit Krankensalbung. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernimmt Christian von Blohn, unterstützt von weiteren Musikern. Am Donnerstag, 15. November, ist der Reliquienschrein noch einmal zwischen 10 und 12 Uhr zu sehen. Nach der Schlussandacht, die um 11.30 Uhr beginnt, transportieren ihn die Malteser nach Speyer.

Während der ganzen Zeit sind alle Interessierten in die Klinikkirche in Homburg eingeladen. Sie befindet sich auf dem Gelände der Uniklinik, Gebäude 55. Gruppen werden gebeten, sich bei Pfarrer Rambaud unter der Tel. Nr. 06894/35344 anzumelden.

Übersicht über das Programm während des Aufenthaltes des Reliquienschreines in Homburg:

Montag, 12.11.
Am Nachmittag Transport von Frankfurt nach Homburg in die Klinikkirche (Gelände der Uniklinik Gebäude 55)
18.00 Uhr Begrüßung, Hl. Messe

Dienstag, 13.11.
10.00 Uhr Morgengebet in der Kirche
ab 11.00 Uhr Verehrung der Reliquien
15.30 Uhr Vortrag: „Glaube zum Anfassen oder magisches Mißverständnis? – Sinn und Bedeutung von Reliquien und Reliquienverehrung“; Referentin Gertrud Fickinger; Kosten 3,- Euro
17.00 Uhr Rosenkranzgebet der Kolpingfamilien Saar-Pfalz-Kreis
18.00 Uhr Eucharistiefeier mit Abt Mauritius OSB; musikalische Gestaltung: Schubert-Chor, Bexbach

Mittwoch, 14.11.
ab 10.00 Uhr Morgengebet, anschl. Verehrung der Reliquien
15.00 Uhr Rekollektio der Priester
15.30 Uhr „Das Lied der Bernadette“ aus dem Roman von Franz Werfel; Lesung mit Musik; Referentin: Pfarrerin Esther Massar
17.00 Uhr Gebet der Lourdespilger
18.00 Uhr Eucharistiefeier mit Krankensalbung Domkapitular Vogelgesang; musikalische Gestaltung Christian von Blohn mit weiteren Musikern.

Donnerstag, 15.11.
ab 10.00 Uhr Verehrung der Reliquien
11.30 Uhr Schlussandacht, Verabschiedung der Reliquien nach Speyer

Hintergrundinformationen zur Hl. Bernadette

Der Heiligenlegende nach erschien im Jahr 1858 dem damals 14-jährigen Hirtenmädchen Bernadette Soubirous nahe der Stadt Lourdes insgesamt 18 Mal die Muttergottes. Sie forderte das Mädchen nicht nur auf, an dieser Stelle eine Kirche bauen zu lassen, sondern zeigte ihr auch den Weg zu einer Grotte mit einer Quelle. Diese Quelle wurde berühmt, nachdem ein blinder Mann sich die Augen mit dem Wasser daraus benetzt hatte und danach wieder sehen konnte. Dieses Wunder trug dazu bei, dass die Marienerscheinungen Bernadettes, die aus sehr armen Verhältnissen stammte und Zeit ihres Lebens kränklich war, anerkannt wurden. 1866 entschloss sich die junge Frau in das Kloster der Caritas- und Schulschwestern in Nevers einzutreten, wo sie sich in der Krankenpflege engagierte. Im Alter von nur 35 Jahren starb Bernadette 1879. Am 8. Dezember 1933 sprach Papst Pius XI. die Seherin und Nonne heilig. Der südfranzösische Ort Lourdes entwickelte sich zu einem Marienheiligtum und zählt mit vier bis sechs Millionen Pilgern pro Jahr zu einem der größten Wallfahrtsorte weltweit.

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