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Schlingensief: Das deutsche Kettensägenmassaker

Wann:
3. Oktober 2020 um 20:00
2020-10-03T20:00:00+02:00
2020-10-03T20:15:00+02:00
Wo:
Kinowerkstatt
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

“Das deutsche Kettensägemassaker” (1990) ist “nach der Vereinigungssoße jetzt der Film um aufzuwachen!” – so der Regisseur. In das Schweigen hineinschreien: Laut und agressiv! Es ist Christoph Schlingensiefs Antwort

auf die deutsche Wiedervereinigung! Mit so wunderbaren deutschen Schauspielern wie Volker Spengler, Alfred Edel, Brigitte Kausch-Kuhlbrodt, Dietrich Kuhlbrodt, Udo Kier, der kürzlich verstorbenen Irm Hermann u. a. Zu sehen am Samstag, den 3. Oktober, um 20 Uhr.

Schlingensief zeichnet die erste Stunde der Wiedervereinigung als ein nationales Schlachtfest nach: Die Nachricht von der Maueröffnung versetzt eine westdeutsche Metzgerfamilie in einen schier hemmungslosen Blutrausch. In einer verwahrlosten Hotelküche meuchelt sie ehemalige DDR-Bürger dahin. Die Ostdeutschen werden zu Wurst verarbeitet!

Mit den Elementen des Trash interpretiert der Film die deutsche Einheit, als bluttriefenden, kannibalistischen Kolonialakt der Übernahme und Einverleibung des Ostens durch den Westen. Man macht Ihnen Geschenke und verkauft ihnen ausgediente VW-Passats zu überhöhten Preisen wie damals den Indianern glitzernden wertlosen Schmuck.

Die Presse:
“Das deutsche Kettensägenmassaker, entstanden 1990, war wohl der grellste und abgefeimteste seiner Filme, ein Kommentar zur deutschen Wiedervereinigung.” (Wolfgang Höbel, 2010)

“Nur scheinbar veranstalten Schlingensiefs Protagonisten ein Blutbad ohne Grund, in Wahrheit verkörpern sie die radikalste und geschmackloseste Absage an den Taumel von Eintracht und Vereinigung. Es sind wildgewordene Obsessionen: Was zusammenwachsen soll, zerstückeln sie, was andere als „Kolonisierung“ des Ostens bezeichnen, bringen sie auf den unglaublichen Punkt – die Verwurstung der Neubürger.” – Rudolf Worschech, epd Film, 01/1991

“DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER, entstanden 1990, war wohl der grellste und abgefeimteste seiner Filme, sein Kommentar zur deutschen Wiedervereinigung.” – Wolfgang Höbel, 30.8.2010

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