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Seniorenkino: „Eden“

Wann:
9. November 2022 um 16:00
2022-11-09T16:00:00+01:00
2022-11-09T16:15:00+01:00
Wo:
Kin
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

Passend zur am Wochenende stattfindendenden Gourmet – Messe zeigt die Kinowerkstatt am Mittwoch, den 9. November um 16 Uhr im Seniorenkino den Film „Eden“, in dem ein Koch im Mittelpunkt steht. Regie: Michael Hofmann mit Josef Ostendorf, Charlotte Roche u.a.

Mit der Entdeckung des Kochens begann die Entwicklung des Steinzeitmenschen zum Homo Sapiens. Kochen ist die Mutter der Philosophie, der Chemie und der Physik. Kochen ist Dichtung, Transformation, Schöpfung. Und Kochen ist noch mehr als Kunst und Zivilisation – Kochen ist Liebe, Zärtlichkeit, Berühren und Schmecken, Schauen und Verschlingen. Nicht umsonst ist die liebevolle Zubereitung eines Mahls oder eines Menüs und dessen anschließende Einverleibung ein ständig wiederkehrendes Thema im Film.

In einem kleinen Schwarzwaldstädtchen mit Kurbetrieb, an dem die Zeit anscheinend spurlos vorübergegangen ist (Kenner Badens werden wohl wissen, welches Städtchen gemeint ist), betreibt der schüchterne und wenig ansehnliche Koch Gregor (Josef Ostendorf) einen kleinen, aber feinen Gourmettempel, in der er seiner Leidenschaft, der „cucina erotica“ frönt. Privat scheinen die aphrodisierenden Rezepte aber nur wenig zu nutzen, denn Gregor ist ein Einzelgänger, der seine spärliche Freizeit in verstaubten Cafés verbringt – möglicherweise um seiner Einsamkeit zu entfliehen. Dort lernt er die Kellnerin Eden (Charlotte Roche in ihrer ersten Filmrolle) kennen, die den schüchternen Riesen zunächst einmal abblitzen lässt – immerhin ist sie verheiratet und hat eine kleine Tochter namens Leonie (Leonie Stepp). Die sanfte Annäherung gelingt erst, als Gregor anlässlich des fünften Geburtstags Leonie einen Kuchen zukommen lässt, der mit selbst gemachten Pralinen verziert ist. Als Eden eine dieser Pralinen probiert, ist es um sie geschehen – sie wähnt sich (Nomen est omen) im Paradies in einem Schlaraffenland, das den denkbar größte Kontrast zu ihrem eigenen, höchst trivialen Leben darstellt.

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