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Infoveranstaltung der FrauenGenderBibliothek

Wann:
9. Oktober 2015@19:30
2015-10-09T19:30:00+02:00
2015-10-09T20:00:00+02:00
Kontakt:
FrauenGenderBibliothek Saar
0681-9388023

Das bundesweite Bündnis Stop Sexkauf! kämpft für ein Ende der Prostitution in Deutschland. Prostitution bedeutet in ihren Augen Entwürdigung und Verletzung der Menschenrechte von Frauen.

Der Zusammenschluss von AktivistInnen und (Frauen-)Organisationen fordert als wichtigste Maßnahme, den Sexkauf unter Strafe zu stellen, also die Freierbestrafung, wie sie in einigen nordischen Ländern und in Frankreich geltende Praxis ist. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen ein z.T. extrem hohes Ausmaß von körperlicher und psychischer Gewalt, dem Frauen in der Prostitution durch Freier und Zuhälter ausgesetzt sind, sowohl unmittelbar als auch durch posttraumatische Belastungsstörungen.

Das Bündnis skandalisiert die völlige Negierung dieser Tatsache durch die deutsche Bundesregierung, die trotz vielfacher, auch internationaler Kritik, an der Legalisierung der Prostitution festhält.

Auf Einladung der FrauenGenderBibliothek Saar erläutern Dr. Heiliger und Dr. Kleine diese und weitere Aspekte ihrer Kritik und stellen die Arbeit des Bündnisses Stop Sexkauf! vor.

Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, in der FrauenGenderBibliothek Saar, Großherzog- Friedrich- Str. 111,
66121 Saarbrücken

Dr. Anita Heiliger ist Soziologin mit 33-jähriger Forschungserfahrung im Deutschen Jugendinstitut – schwerpunktmäßig zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen/Männlichkeitskritik- sowie 40 Jahre Engagement in der Autonomen Frauenbewegung, zuletzt Gründung des Netzwerks Stop Sexkauf! und Durchführung des „Internationalen Kongresses zum Abbau der Prostitution Stop Sexkauf!“ im Dezember 2014 in München.

Dr. Inge Kleine ist Lehrerin, Wissenschaftlerin sowie Aktivistin bei Kofra, Stop Sexkauf! und abolition 2014. Sie ist die Expertin für die Kontakte zu internationalen AbolitionistInnen.

Der Eintritt ist frei. Die Bibliothek ist vor und nach der Veranstaltung zur Buchausleihe geöffnet.

 

PM: Petra Stein
Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

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