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Tag der Industriekultur in St. Ingbert

Wann:
27. September 2014@09:30–20:00
2014-09-27T09:30:00+02:00
2014-09-27T20:00:00+02:00
Wo:
66386 Sankt Ingbert
Deutschland
Kontakt:
Peter Gaschott
Tel. 06894-13310

Am Samstag, 27. September 2014, findet in St. Ingbert der „Tag der Industriekultur“ statt, an dem die das Stadtbild prägenden ehemaligen Industriestandorte Rischbachstollen (Kohle), Alte Schmelz (Eisen / Stahl) und Brauerei Becker (Bier), ihre Pforten öffnen und einen Blick „hinter die Kulissen“ zulassen.

Gezeigt werden in spannenden Programmen nicht nur Vergangenheit der industriellen Entwicklung, sondern vielmehr ihre Gegenwart und Zukunftsvision.

Seit Mai 2009 gehört die Gesamtstadt St. Ingbert als weltweit größte Stadt zu einem Biosphärenreservat. Das UNESCO Biosphärenreservat Bliesgau ist im Norden geprägt als städtischer Verdichtungsraum mit der Mittelstadt St. Ingbert (37.000 Einwohner) und den südlichen Stadtteilen von Homburg. Der Bliesgau ist damit Deutschlands einziges Biosphärenreservat mit einer überdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte auf einer Gesamtfläche von ca. 36.000 ha.

Die Stadt St. Ingbert bildet mit ihrer mannigfaltigen Industriekultur einen wichtigen Einfluss auf das Leben im Bliesgau. Mit Kohle, Eisen, Glas und Bier war St. Ingbert größter industrieller Arbeitgeber der Region. Die Arbeiter lebten hingegen nicht selten außerhalb der Stadt, wo sie Haus, Hof und Land kultivierten.

Durch die „Realerbteilung“ geprägt, war die Landwirtschaft im Bliesgau meist nur im Nebenerwerb möglich, was über viele Generationen dazu führte, dass die „Arbeiterbauern“ in der Stadt in „Lohn und Brot“ standen und nach der „Schicht“ ihr Land bestellten. Hieraus formte sich eine kleinparzellierte Kulturlandschaft in der Trockenrasen, Streuobstwiesen und Hecken das Hügelland bis heute prägen.

Die Stadt – Land – Beziehung spielt hier eine wichtige Rolle, denn die Industriebetriebe St. Ingberts waren die Arbeitsplätze für die hiesige Bevölkerung und für die Nebenerwerbslandwirte des Bliesgaus. Zum einen ernährten die großen Industrien den Bliesgau, zum anderen boten die Landwirte ihre Produkte auf dem hiesigen Wochenmarkt feil. Beide Parteien (Arbeitgeber / Arbeitnehmer) profitierten voneinander und sorgten für die heute vorhandene Siedlungsstruktur / Verkehrswege und die heute erlebbare gemeinsame voneinander abhängige geschichtliche Entwicklung.

Eine interessante Zeitreise vom Gestern über Heute zu Morgen erwartet die Besucher bei den vier alternativen Führungen durch St. Ingbert und seine Industriestandorte, die die einzelnen Standorte miteinander verbinden.

Programm:

Besucherbergwerk Rischbachstollen (Obere Rischbachstraße)
Führung I: ->Rischbachstollen ->Drahtwerk-Nord-Areal (DNA) ->Alte Schmelz ab 11:00 Uhr mit Hans-Werner Krick und Evi Steinmetz

– 9:30 Uhr offizielle Eröffnung durch OB Wagner und anschließende Andacht zur Veranstaltungseröffnung
– 11:00 bis 18:00 Uhr Schnupperrunde im Stollen, Bergmannsfrühstück, Kaffee & Kuchen, Musik
– 18:30 bis 20:00 Uhr musikalischer Abschluss mit der Bergkapelle

Alte Schmelz
Führung II: ->Alte Schmelz (das Ensemble) ab 13:00 Uhr – 14:30 Uhr mit Hans-Werner Krick und Evi Steinmetz

– 11:00 bis 15:30 Uhr Fotopräsentation Leben und Arbeiten auf der Schmelz, Film zur Arbeitersiedlung, Präsentation historische Gegenstände zu Glas und Eisen, Power-Point-Präsentation zur Geschichte der Schmelz & Drahtwerk-Nord-Areal, Vorstellung geplanter MINT-Campus
– 12:30 bis 14:30 Möglichkeit zum Mittagessen/Getränke

Stadtspaziergang zum Beckerturm
Führungen III: ->Alte Schmelz -> Innenstadt (Glashüttenhäuser) -> ehem. Brauerei Becker ab 14:30 Uhr – 16:00 Uhr

Kleine Tour Ost „Vom Kaiser zum Armen Lui“ mit Hans-Werner Krick
Alt-St. Ingbert, Eiskeller und Brauerei mit Walter Henrich 3)
Barocker Stadtspaziergang von der Alten Schmelz zur ehem. Brauerei Becker mit Klaus Friedrich

Beckerturm
Führung IV:  -> Führung auf den Beckerturm der ehemaligen Brauerei Becker mit Norbert Dettweiler ab 16:45 Uhr

– 14:00 bis 19:00 Uhr „Kunst am Beckerturm 2014“, Turmkünstler im und um den Beckerturm (Malerei, Kunsthandwerk, Möbelrestauration etc.)                   Besichtigung ehemalige Schwankhalle
– 17:15 Uhr Film „100 Jahre Brauerei“

 

PM: Peter Gaschott, Stadt

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