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VHS-Stadtrundgang: Auf den Spuren der beiden christlichen Konfessionen und der jüdischen Gemeinde

Wann:
15. September 2019 um 15:00 – 17:00
2019-09-15T15:00:00+02:00
2019-09-15T17:00:00+02:00
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Frank Ehrmantraut
06894/13-726

Samstag, 14. September von 15 bis 17 Uhr unter der Leitung von Dr. Susanne Nimmesgern. Treffpunkt: Konsumgebäude Alte Schmelz. Teilnahme kostenlos.

Als die Reichsgrafen von der Leyen im 17. Jahrhundert in St. Ingbert die Regierung antraten, wurde ihnen vom Trierer Erzbischof die Auflage erteilt, in ihrem Territorium nur die Ansiedlung von Angehörigen der allein selig machenden Religion, des katholischen Glaubensbekenntnisses, zu gestatten.

Treffpunkt ist auf der Alten Schmelz, da bei der Entstehung dieses alten Eisenwerkes die Konfessionsfrage eine wichtige Rolle spielte. Im späten 18. Jahrhundert siedelte sich dort eine der ersten evangelischen Familien an, die später auch großen Einfluss auf das Gemeindeleben ausübten. Menschen jüdischen Glaubens sind erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach St. Ingbert gezogen, wo sie ihren Teil dazu beitrugen, dass sich das bescheidene Waldbauerndorf zu einer lebendigen Industriestadt entwickelte. Bei einem zweistündigen Rundgang durch St. Ingbert wird an verschiedenen historisch bedeutsamen Stationen die Geschichte der verschiedenen (Kirchen-) Gemeinden und einzelner Vertreter/innen ihrer Glaubensrichtung in Erinnerung gerufen

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