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Was kostet die Welt

Wann:
26. Mai 2019 um 20:00
2019-05-26T20:00:00+02:00
2019-05-26T20:15:00+02:00
Kontakt:

Vorgestellt wurde diese spannenden Doku auf dem Dokumentarfilmfestival Leipzig.

„Was kostet die Welt“ (Deutschland 2108) spielt auf Sark, der im Ärmelkanal gelegenen, kleinen Insel, die Europas letzter Feudalstaat war.Einst britischer Kronbesitz fanden die ersten demokratischen Wahlen hier erst vor 10 Jahren statt. Keiner der rund 600 Einwohner besaß bislang das Land, auf dem er lebte. Das Leben war einfach und beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf Gesetzesvorgaben.

Diese Tradition aber wurde jäh zertrümmert, als zwei milliardenschwere Brüder begannen, juristisch gegen die Gesetze und Parlamentsbeschlüsse von Sark vorzugehen und Stück für Stück der Insel aufzukaufen. Was mit Rechtstreitigkeiten begann, setzt sich bald in Kampagnen und Szenarios von unterschiedlicher Herkunft fort, durch die sich die Kritiker der Tycoons verleumdet, bedroht und erpresst fühlen. Sark wurde so zum Schauplatz eines geradezu abstrusen modernen Medien, Finanz- und Machtkonfliktes.

Aus dem Off rekapituliert Bettina Borgfeld mit zuweilen fragender, teils nüchterner, teils emotionaler Stimme die Entwicklung und den Hergang einer unglaublichen Auseinandersetzung in Zeiten des globalen Finanzkapitalismus – einer Auseinandersetzung, die sich stellenweise anhört wie der Plot einer Netflix Serie.

Vor idyllischer Kulisse entfaltet sich ein erbitterter Kampf um Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Auslegung der Rechtslage. So wirft der Film fundamentale, aktuelle Fragen auf nach sozialer Verantwortung, den Schlupflöchern der Finanzindustrie und den Herausforderungen, vor denen diejenigen stehen, die diesen Strategien auf die Spur kommen oder sich ihnen widersetzen wollen.

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