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„Wo in Paris die Sonne aufgeht“

Wann:
14. April 2022 um 19:00
2022-04-14T19:00:00+02:00
2022-04-14T19:15:00+02:00
Wo:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

Der neue Film von Jacques Audiard spielt in Paris. Kaum vorstellbar, aber dieses Paris kommt ohne Eiffelturm aus. Auch für andere Wahrzeichen der Stadt hat der Film keine Verwendung. Jacques Audiards neuer Film entdeckt uns ein Paris, das Jahrhunderte entfernt liegt

von der urbanen Ordnung, die Baron Haussmann ihm einst gab.

„Wo in Paris die Sonne aufgeht“, spielt im 13. Arrondissement (Les Olympiades) und zeigt die dort Liebenden und beantwortet die Frage: Wie sieht die Liebe im Tinder- Digitalzeitalter aus? Wie kann sie in einer Millionenmetropole wie Paris mit ihrem Überangebot an Liebeshungrigen gelingen? Jacques Audiards neuer Film gibt eine ausgesprochen analoge Antwort darauf: Trotz aller Virtualität entscheidet am Ende das Körperliche. Ein kleines Meisterwerk voll sehnsüchtiger Blicke, zärtlicher Berührungen und berührender Momente.

Audiard: „Im 13. Bezirk habe ich die Chance, ein Paris zu drehen ohne Paris zu zeigen, ohne dass man weiß, dass man in Paris ist. Das hat mich fasziniert, dass ich ein zeitgenössisches Paris zeigen konnte, das in einem ganz anderen Kontext steht als das klassische Paris. Ich habe dort selber lange gelebt und liebe es sehr.“

„Drei Mädchen und ein Junge in Paris, die Freunde sind, manchmal Liebhaber und oft beides: Émilie (Lucie Zhang) hat ihr Studium an einer Elite-Universität absolviert, arbeitet nun in billigen Gelegenheitsjobs und hat schnellen Sex, während sie von einer Beziehung träumt. Der junge Lehrer Camille (Makita Samba) verfolgt berufliche Ziele, die manche als Illusionen bezeichnen, glaubt andererseits aber nicht an eine erfüllende, liebevolle Beziehung und setzt auf unkomplizierten Sex. Nora (Noémie Merlant) ist nach Paris gezogen, weil sie hier ihr Jura-Studium wieder aufnehmen will, obwohl sie Anfang 30 ist. Louise (Jehnny Beth) nennt sich im Internet Amber, sie bietet dort erotische Dienstleistungen an.“(filmstarts.de)

Der Regisseur: „Es gab einen langgehegten Wunsch, den ich in mir trug: einen Film über den Liebesdiskurs zu drehen. Das Modell, das dahinter stand, war Eric Rohmers »Meine Nacht bei Maud«, den ich gesehen habe, als ich 15 Jahre alt war.“ (Audiard im Interview, epdfilm)

Wer diese wunderbare Liebesgeschichte, die in Paris spielt, verpasst hat – kann sie sich auch an diesem anschauen: Am Samstag und Sonntag, 23. und 24. April um 19 Uhr läuft sie noch mal. Die Ohnmacht am Ende ist garantiert!

Es ist „.. ein leichtfüßiger Liebesreigen um drei junge Frauen und einen Mann, deren Wege sich lose in dem 13. Pariser Arrondissement kreuzen. Das in wunderschönem Schwarz-weiß fotografierte Film-Mobile entwirft eine Art Sittengemälde über Identität in der globalisierten Welt, in der es wesentlich darauf ankommt, sich permanent neu entwerfen zu können. Dabei geht es nicht um moralische Wertungen, sondern um aufmerksame Beobachtungen der Unterschiede, Brüche und Möglichkeiten. Fundierte Figuren, eine offene Erzählweise und überraschende Wendungen vereinen sich zur radikalen Zeitgenossenschaft, die sich dennoch einen Sinn für Märchenhaftes bewahrt. – Sehenswert ab 16.“ (filmdienst)

Für Cineasten gilt unser schon lange gültiges Angebot: Wer einmal ein Ticket für einen bestimmten Film gelöst hat, kann diesen Film so oft anschauen wie er will. Bei diesem Film lohnt es sich besonders, da man beim zweiten und dritten Mal Dinge entdeckt, die einem zunächst verborgen waren.

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