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Wo in Paris die Sonne aufgeht

Wann:
1. Mai 2022 um 19:00
2022-05-01T19:00:00+02:00
2022-05-01T19:15:00+02:00
Wo:
Kinowerkstatt St. Ingbert
Pfarrgasse 49
66386 St. Ingbert
Deutschland

Kaum vorstellbar, aber dieses Paris kommt ohne Eiffelturm aus. Auch für andere Wahrzeichen der Stadt hat der Film keine Verwendung. Jacques Audiards neuer Film entdeckt uns ein Paris, das Jahrhunderte entfernt liegt von der urbanen Ordnung, die Baron Haussmann ihm einst gab.

Regisseur Audiard zum Drehort: „Es ist ein sehr populäres Viertel, eines, das sehr gemischt ist, auch ethnisch, das sich zudem stark verändert hat. Es wird oft als Chinatown bezeichnet, weil es das erste Viertel in Paris war, wo es eine Ansiedlung von chinesischstämmigen Emigranten gab. Aber es ist auch ein Viertel mit zwei Universitäten, ein Viertel, das sehr lebendig ist. Dieser 13. Pariser Bezirk steht eben auch für all diese Dinge zusammen, ihn nur mit ‚Chinatown‘ zu beschreiben, wäre zu kurz gegriffen. Da Sie das historische Paris erwähnt haben: das habe ich in früheren Filmen bedient, damit war ich unzufrieden. Im 13. Bezirk habe ich die Chance, ein Paris zu drehen ohne Paris zu zeigen, ohne dass man weiß, dass man in Paris ist. Das hat mich fasziniert, dass ich ein zeitgenössisches Paris zeigen konnte, das in einem ganz anderen Kontext steht als das klassische Paris. Ich habe dort selber lange gelebt und liebe es sehr.“

„Mir war bei diesem Projekt klar, dass es sehr wortlastig sein würde, dass aber auch Körper eine bedeutende Rolle spielen würden. Ich zitiere jetzt einmal Truffaut (der bei diesem Zitat aber auch häufig missverstanden wurde). Sinngemäß hat er einmal gesagt, man dreht einen Film immer gegen den vorhergegangenen. Lassen Sie mich das für diesen Film präzisieren: als ich »The Sisters Brothers« gemacht habe, habe ich bestimmte Sachen ausgeschlossen: Frauen, Zärtlichkeit, Liebe. »Wo in Paris die Sonne aufgeht« ist ein Film, der gegen »The Sisters Brothers« gedreht wurde – so macht man auch Kino: gegen den Film davor. Es gab aber einen langgehegten Wunsch, den ich in mir trug: einen Film über den Liebesdiskurs zu drehen, Das Modell, das dahinter stand, war Eric Rohmers »Meine Nacht bei Maud«, den ich gesehen habe, als ich 15 Jahre alt war.“ (Audiard im Interview, epdfilm)

Land: Frankreich | Jahr: 2021 | ca. 106 Minuten | FSK: ab 16 Jahre

R: Jacques Audiard, B: Céline Sciamma, Léa Mysius, Jacques Audiard mit Lucie Zhang, Makita Sama, Noémie Merlant, Jehnny Beth, Camille Léon-Fucien, Océane Cairat, Anaïde Rozam, Pol White, Geneviève Doang

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