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Zufällig, richtig Rechnen

Auf den ersten Blick haben „Rechnen“ und „zufällig“ wenig miteinander zu tun. Ja, Zufälligkeit und Berechenbarkeit scheinen genau das Gegenteil voneinander zu sein.

Aber genau diese Erkenntnis macht den Zufall zu einer wichtigen Sicht auf das Rechnen und auch zu einem nützlichen Werkzeug dafür.

Dieses Phänomen wird an Hand von Beispielen aus diversen Bereichen der Informatik erläutert.

Referent: Prof. Dr. Raimund Seidel, Universität des Saarlandes und Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik.

Zum Referenten:
Herr Seidel – gebürtiger Österreicher – studierte Mathematik an der TU Graz und Informatik an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Schließlich promovierte er 1987 an der Cornell University im US Bundesstaat New York im Bereich Informatik.

Von 1987 bis 1996 war er Professor in der Computer Science Division der University of California in Berkeley.

Im Jahr 1994 wurde er als Professor für Theoretische Informatik nach Saarbrücken berufen. Er folgte diesem Ruf mit der Überzeugung, dass es in seinem Wissenschaftsbereich nirgendwo in Europa eine größere Kompetenz als im Umfeld der Universität des Saarlandes gebe – dieser Überzeugung ist er nach wie vor.

Denn in Saarbrücken gibt es eine enorme Konzentration von Informatikforschung: das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Intel Visual Computing Institute, das Center for IT Security and Privacy (CISPA) sind um die universitäre Informatik auf dem Unicampus angesiedelt mit insgesamt über 400 Forschern und rund 375 Doktoranden.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde die wissenschaftliche Qualität des Saarbrücker Standorts gewürdigt: Sowohl ein „Cluster of Excellence“ als auch eine Graduiertenschule im Bereich der Informatik werden gefördert. Herr Seidel ist Gründungssprecher dieser Graduiertenschule, die die gesamte Doktorandenausbildung in der Informatik in Saarbrücken umfasst und die es unter anderem vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlern ermöglicht, nachdem sie ein spezielles Zulassungsverfahren durchlaufen haben, ein Promotionsstudium auch bereits unmittelbar nach Abschluss eines Bachelor Studiums anzugehen.

Herr Seidel wurde im Mai 2014 zum wissenschaftlichen Direktor von Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik bestellt.

Prof. Seidel arbeitet in einem Grenzbereich zwischen der Informatik und der Mathematik. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung und der Analyse von Algorithmen und Datenstrukturen insbesondere für die Lösung geometrischer Probleme. Dabei spielen „Zufallsmechanismen“ häufig eine wesentliche Rolle. Einige seiner Ergebnisse finden sich inzwischen in den einschlägigen Grundlagenlehrbüchern.

 

(Quelle: www.mintcampus.de)

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