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„Zwei Tage – eine Nacht“

Wann:
21. November 2014@19:00
2014-11-21T19:00:00+01:00
2014-11-21T19:30:00+01:00
Kontakt:
Wolfgang Kraus

Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 21. November, um 19 Uhr, am Sonntag, den 23. November, um 20 Uhr und am Montag, den 24. November, um18 Uhr den neuen Film der Brüder Dardenne „Zwei Tage – eine Nacht“ (Frankreich 2014) mit Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Catherine Salée, Baptiste Sornin u.a.
Jean-Pierre und Luc Dardenne haben bereits zwei Mal die Goldene Palme beim Festival von Cannes (1999 für „Rosetta“ und 2005 für „Das Kind“) gewonnen, was extrem selten vorkommt, und es lässt sich ohne Übertreibung behaupten, dass das belgische Brüderpaar zu den renommiertesten Filmkünstlern der Gegenwart gehört. Seine Sozialdramen zeichnen sich nicht nur durch einen ungekünstelten und genauen Blick auf die Welt um uns herum, auf schwierige Lebensverhältnisse sowie kleine und große Ungerechtigkeiten aus, sondern auch durch die Nähe zu den gebeutelten Protagonisten und durch eine zutiefst menschliche, mitfühlende Haltung. So bekommen die Werke der Dardennes trotz aller thematischen Schwere oft etwas Hoffnungsvolles, manchmal auch geradezu etwas Märchenhaftes. Mit ihrem neuesten Film „Zwei Tage, eine Nacht“ nehmen die Brüder die Auswüchse der Leistungsgesellschaft und die Frage nach der Solidarität im Spätkapitalismus ins Visier und finden auch dabei eine optimistische Note. „Sie machen aus dem harten Stoff überdies ein klug beobachtetes, bewegendes und überaus spannendes Drama: So wird aus vermeintlich knochentrockenem Problemkino ein regelrechter Sozialthriller.“ (Andreas Staben auf filmstarts.de)

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