In Marseille hat Bétyle Studio ein historisches landwirtschaftliches Nebengebäude aus dem Jahr 1820 in „Le Figuier“ verwandelt – einen kompakten 45-Quadratmeter-Wohnraum, der sowohl als Arbeitsbereich als auch als privater Rückzugsort dient. Da die ursprünglichen Kalkstein-Rubble-Wände fensterlos und strukturell sensibel waren, verzichteten die Designerin Carla Romano und Nicolas Cazenave de la Roche darauf, neue Öffnungen zu schaffen. Stattdessen führten sie einen innovativen internen „architektonischen Kern“ ein – ein hohles Holz- und Glasgerüst, das sich vom ursprünglichen Mauerwerk zurücksetzt – um den Arbeitsbereich, das Schlafzimmer und den Flur zu definieren, ohne die historische Hülle des Gebäudes zu beeinträchtigen.
The design is defined by a striking palette of deep-red stained okoumé wood and warm brown stoneware tiles that echo the patina of traditional Marseille terracotta. To solve the challenge of limited natural light, the studio utilized a high band of sandblasted glass bricks along the edges of the central structure. These blocks act as a light filter, diffusing soft daylight throughout the interior during the day and creating a lantern-like glow at night while preserving the occupant’s privacy.
Jedes Element im Haus ist ein Zeugnis maßgeschneiderter Handwerkskunst, wobei das Studio einzigartige Möbel, architektonische Beschläge und Beleuchtung speziell für das Projekt in Auftrag gegeben hat. Viele Merkmale bieten eine zeitgenössische Anspielung auf die landwirtschaftliche Vergangenheit des Gebäudes; zum Beispiel dient ein Waschtisch aus Edelstahl im Badezimmer dazu, an alte Futtertröge zu erinnern, und umfunktionierte landwirtschaftliche Haken dienen als Wandhaken. Ein besonders herausragendes individuelles Stück ist die handgefertigte Holzbettbasis, die eine komplexe sternförmige Einlage aufweist, die sich auf den „Baetyl“-Stein bezieht, von dem der Name des Studios abgeleitet ist.
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