Im Chelsea-Viertel von Manhattan gelegen, ist The Maze ein wegweisender alkoholfreier Members’ Club, der als „Third Place“ für New Yorker konzipiert wurde, die soziale Kontakte suchen, ohne dass Spirituosen im Spiel sind. Eine Zusammenarbeit von Opa Architects und Laube Studio, der ca. 427 m² große Raum stellt die traditionelle Lounge-Atmosphäre durch eine Linse von Nüchternheit und Wohlbefinden neu dar.
Das Layout des Clubs ist absichtlich nicht linear gestaltet, inspiriert von seinem Namensgeber, um Erkundung und spontane Interaktionen zu fördern, und bietet ein vielfältiges Programm, das Arbeitsbereiche, gemeinschaftliche Lounges und eine dedizierte Bar umfasst, die komplexe alkoholfreie botanische Elixiere serviert. Im Zentrum steht ein hochgradig anpassbarer Speisesaal, der als Café, Restaurant und Co-Working-Hub fungiert, wobei Crafted Hospitality unter der Leitung von Tom Colicchio die Küche überwacht.
Die Innenräume vermitteln eine zeitgenössische europäische Bistro-Ästhetik, mit einer Bar aus grüner Mosaikfliese, gekrönt von grünem Stein, Banquette-Stoffen von Pierre Frey und tiefem Samt-Sitzmobiliar. Breite Bögen, symmetrische Linien und Holzböden schaffen einen visuellen Rhythmus im gesamten Raum, während die Sport-Lounge eine lockere Energie mit tiefen Sofas, Billardtisch und unauffällig integrierten Bildschirmen bietet. Strategische Lichtgestaltung verstärkt die Stimmung weiter und wechselt tagsüber von sanftem, diffundiertem natürlichem Licht zu bernsteinfarbenen, sonnenuntergangsähnlichen Glühen am Abend, um eine anspruchsvolle soziale Energie aufrechtzuerhalten.
Funktionalität trifft auf hochkonzeptionelles Design durch die spezialisierten Annehmlichkeiten des Clubs, zu denen eine „Sinnesbibliothek“ und schalldichte Pods für fokussierte Arbeit oder private Reflexion gehören. Der Mittelpunkt des Veranstaltungsortes ist die Apothecary Bar, eine skulpturale Installation aus wiederverwendetem Stein, in der Barkeeper Getränke mit Adaptogenen und hochwertigen entalkoholisierten Weinen zubereiten. Indem das Team haptische Materialien priorisiert und einen fließenden architektonischen Fluss schafft, entsteht eine Umgebung, die sich hochwertig und exklusiv anfühlt und die Vorstellung infrage stellt, dass ein pulsierendes Nachtleben Alkohol als Mittelpunkt braucht.