Die Ausstellung eröffnet am 17. Januar und wird von einer architektonischen Zusammenarbeit mit dem Designer Glenn DeRoche getragen. Die Installation ist mehr als eine Kulisse; sie ist eine maßstabsgetreue Erkundung von „Zuhause“ als mobiles Konzept. Die Besucher betreten durch eine Schwelle mit lebhafter Monstera-Muster-Wandtapete und bewegen sich in eine Struktur, die durch Rasterfenster und lichtdurchflutete Durchgänge definiert ist und die Grenze zwischen Innen- und Außenraum auflöst.
In diesem neu gestalteten Refugium präsentiert Boafo eine neue Porträtserie, die in seiner charakteristischen Maltechnik mit den Fingerspitzen gemalt ist. Bekannt für seine intimen, mit Blick nach vorn gerichteten Darstellungen schwarzer Subjektivität, integriert Boafo diese Werke direkt in die „Wände“ des Ateliers und in eine faltbare Holzskulptur, die von dem Adinkra-Symbol nkyinkyim („Verwindung“) inspiriert ist, eine Hommage an die Widerstandsfähigkeit.
Indem Boafo die Betrachter in diesen Raum einbindet, zerlegt er den traditionellen White Cube und bietet eine fließende Umgebung, die den gemeinschaftlichen, multifunktionalen Geist seines tatsächlichen Arbeitsraums widerspiegelt. Die Ausstellung gewährt einen seltenen Einblick in das „Anderswo hier“ — eine Synthese aus persönlicher Erinnerung, familiärer Geschichte und den physischen Räumen, die die schwarze Identität prägen.
„Ich bringe es mit nach Hause“ ist vom 17. Januar bis zum 21. März bei Roberts Projects zu sehen.
Roberts Projects
442 S La Brea Ave
Los Angeles, CA 90036