Der kulturelle Wandel im Golfsport geschieht nicht über Nacht, er entfaltet sich durch eine Reihe kleiner, gezielter Überschneidungen. Was einst ein von Tradition geprägter Sport war, wird zunehmend von angrenzenden Welten mitgestaltet. Basketball bleibt nicht auf dem Court, Football bleibt nicht auf dem Spielfeld und Hospitality ist nicht nur Service. Golf, zum ersten Mal seit langem, lässt all das hinein.
Der Wandel gilt nicht dem Zweck, Golf „cool“ zu machen. Es geht darum anzuerkennen, dass die Menschen, die Kultur formen, das Spiel bereits berühren – jedoch nicht immer über traditionelle Einstiegswege.
Jordan Brand geht eine Partnerschaft mit der LA-Golf-Community Swang ein
Jordan vernetzt sich mit Swang nicht nur, um Golf zu betreten, sondern um zu entscheiden, wo es erscheinen soll. Swang liegt näher an der Street-Kultur als am traditionellen Golf und entsteht durch informelle Treffen, Musik und eine Ablehnung der üblichen Codes des Sports. Dabei geht es darum, dass Jordan den Menschen, die das Spiel bereits umformen, ein legitimes „Wir sehen euch“ zukommen lässt. Der eigentliche Wandel besteht darin, dass die Dynamik des Golfens aus kleineren, kulturell verankerten Gemeinschaften kommt.
Die Knicks x Malbon-Kollaboration ist das deutlichste Zeichen dafür, dass Golf vom „Lifestyle“ verschlungen wird. Wenn man an einem öffentlichen Golfplatz einen Hoodie mit Knicks-Brand oder eine Varsity-Jacke tragen kann und danach direkt zu einem Spiel im Garden geht, wirkt der Sport nicht mehr isoliert. Er wird einfach zu einer weiteren Schicht davon, wie man sich kleidet. Man muss nicht wissen, wie man einen Draw schlägt, um mitzuhalten; der Reiz liegt in der Stimmung, und es gibt keinerlei Handicap-Vorgaben.
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Leonie Falkenberg
Ich interessiere mich für kulturelle Trends und die feinen Entwicklungen, die unseren Alltag prägen. In meinen Artikeln verbinde ich lokale Perspektiven mit internationalen Einflüssen, besonders in den Bereichen Musik, Kunst und Lifestyle. Für mich bedeutet Schreiben, den Zeitgeist aufmerksam zu beobachten und in Worte zu fassen.