Der Louvre bleibt im Jahr 2025 das meistbesuchte Museum.

17. April 2026

Zusammenfassung

  • Der Gesamtbesuch der weltweit führenden 100 Kunstmuseen überstieg im Jahr 2025 die Marke von 200 Millionen, was eine Fortsetzung der Erholung von pandemiebedingten Tiefstständen widerspiegelt, obwohl es die Rekordmarke von 230 Millionen aus dem Jahr 2019 nicht erreicht hat
  • Der Louvre in Paris behauptete sich als weltweit meistbesuchtes Museum und verzeichnete über 9 Millionen Besucher, während das Metropolitan Museum of Art das beliebteste US-Institut blieb
  • Südkorea erlebte einen dramatischen Anstieg der Museumsbesuche, angeführt vom National Museum of Korea in Seoul, das einen Anstieg von 70 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete und 6,5 Millionen Besucher erreichte

Die globale Museumsbesuchszahl erholt sich offiziell wieder, doch die Erholungslandschaft verläuft nicht geradlinig. Die Gesamtbesuche der Top-100-Kunstinstitutionen überschritten im Jahr 2025 die Marke von 200 Millionen und entfernten sich damit von den pandemiebedingten Tiefstständen, lagen aber weiterhin hinter dem Höhepunkt von 230 Millionen aus dem Jahr 2019 zurück. Das weltberühmte Musée du Louvre in Paris behielt seine Stellung als das unbestrittene Schwergewicht weltweit und verzeichnete über 9 Millionen Besucher. In den USA behielt das Metropolitan Museum of Art seinen Spitzenplatz mit rund 6 Millionen Besuchern, stark befeuert durch die umfangreiche Wiedereröffnung seines renovierten Michael C. Rockefeller Wing.

Die neuesten Zahlen signalisieren zudem eine bedeutende kulturelle Verschiebung hin zu Asiens boomender Institutionenlandschaft. Das National Museum of Korea in Seoul verzeichnete einen massiven Anstieg von 70 % gegenüber dem Vorjahr und zog beispiellose 6,5 Millionen Besucher an, wodurch es seine globale Präsenz festigte. Andererseits kämpfen einige der etabliertesten Zentren des Westens weiterhin damit, die Lücke zu ihren Höchstständen vor 2020 zu schließen.

Während das British Museum in London solide 6,4 Millionen Besuche verzeichnete, lag die Tate Modern 26% hinter dem Niveau von 2019. In Washington, D.C. erlitt die National Gallery of Art einen deutlichen Rückgang von 28% bei den Besucherzahlen, was zeigt, dass die Erholung der Kunstwelt nach der Pandemie weiterhin ein höchst uneinheitliches Bild bleibt.

Leonie Falkenberg

Leonie Falkenberg

Ich interessiere mich für kulturelle Trends und die feinen Entwicklungen, die unseren Alltag prägen. In meinen Artikeln verbinde ich lokale Perspektiven mit internationalen Einflüssen, besonders in den Bereichen Musik, Kunst und Lifestyle. Für mich bedeutet Schreiben, den Zeitgeist aufmerksam zu beobachten und in Worte zu fassen.