Nur wenige Tage nachdem Meta den Tod seines führenden VR-Spielplatzes angekündigt hatte, zieht das Unternehmen seine Pläne, die Virtual-Reality-Version von Horizon Worlds bis Juni 2026 schrittweise abzuschaffen, bereits wieder zurück. Die anfängliche Maßnahme sah vor, die App vollständig aus dem Quest Store zu entfernen und den digitalen sozialen Hub in ein ausschließlich mobiles Erlebnis zu verwandeln. Sie signalisierte einen massiven, stark öffentlichkeitswirksamen Kurswechsel für Mark Zuckerbergs Metaversumsambitionen und die übergeordnete Strategie der Reality Labs-Abteilung des Unternehmens.
Nach massiver Gegenreaktion der Community bestätigte Meta-CTO Andrew Bosworth während einer Instagram-AMA, dass die VR-Iteration doch nicht vollständig eingestellt wird. Aus dem lautstarken Widerstand engagierter Quest-Nutzer nahm Bosworth zur Kenntnis, dass bestehende VR-Räume online bleiben und vollständig unterstützt werden, damit Fans weiterhin hineinspringen können. Doch während der Stecker nicht vollständig gezogen wird, befindet sich die Plattform faktisch im Notbetrieb – Meta plant weder neue Spiele noch größere Updates für den VR-Bereich, und alle künftigen Entwicklungsressourcen fließen direkt in die mobile Version von Horizon Worlds.