Zusammenfassung
- OpenAI und Jony Ives’ io-Hardware-Team arbeiten Berichten zufolge daran, ihre Vision von „physischer KI“ in Sweetpea zu verwandeln, ein ehrgeiziges, von ChatGPT angetriebenes Ohr-Gehäuse, das als direkter AirPods-Herausforderer positioniert wird
- Berichte beschreiben Sweetpea als hinter dem Ohr getragenes System mit pillenförmigen Modulen, einem metallenen eiersteinförmigen Hauptkörper und einem 2‑nm Smartphone-klassischen Chip plus einer kundenspezifischen Siliziumeinheit, um iPhone-Aktionen via Siri auszulösen
- Die Ohrhörer sollen angeblich die Spitze einer breiten OpenAI-Hardware-Roadmap mit Foxconn bilden, was auf einen ernsthaften Vorstoß hindeutet, ChatGPT aus Bildschirmen zu holen und in ständig eingeschaltete Wearables zu integrieren
OpenAIs erster echter Wurf im Bereich der Verbraucherhardware entwickelt sich zu weit mehr als nur einem höflichen AirPods-Klon. In Leaks und Gerüchten aus der Lieferkette zeichnet sich Sweetpea als am Ohr getragenes KI-Computergerät ab, das den ganzen Tag am Kopf bleiben soll und nicht in der Tasche verschwindet. Das Formfaktor-Modell geht über herkömmliche Stem-Ohrhörer hinaus zu einer metallenen, eiersteinförmigen Haupteinheit, die zwei pillenförmige Module hinter dem Ohr beherbergt und so mehr Raum für Sensoren, Mikrofone und leistungsfähige Verarbeitung freigibt.
Unter der Haube deuten Berichte auf einen 2-nm-Chip Smartphone-Niveau aus dem Exynos-Portfolio hin, gepaart mit einem kundenspezifischen Prozessor, der darauf ausgelegt ist, Siri-Befehle auszulösen und iPhone-Aktionen effektiv über Siri zu steuern. Das Bestreben ist größer als eine bloße Sprachsteuerung für Wiedergabelisten und positioniert Sweetpea als eine ständig aktive ChatGPT‑Oberfläche, die Anrufe, Audio und möglicherweise tiefergehende telefonbezogene Aufgaben erledigen kann, ohne ständig nach einem Bildschirm greifen zu müssen. Hohe Stücklisten-Schätzungen, die näher an einem Smartphone liegen als an herkömmlichen Ohrhörern, deuten auf eine Premium-Preisgestaltung und -Fähigkeiten hin, geben OpenAI aber auch zu verstehen, dass dies ein Flaggschiff-Gerät sein soll, kein Nebenprojekt.
Der Sweetpea-Leak fügt sich auch in eine größere Hardware-Geschichte ein, die Sam Altman und Jony Ive seit OpenAIs Erwerb von io in einem Multimilliarden-Dollar-Deal skizzieren. In ihrem gemeinsamen Schreiben beschrieben sie „eine Familie von Geräten, die es Menschen ermöglichen würde, KI zu nutzen, um alle möglichen wunderbaren Dinge zu schaffen“. Da Foxconn Berichten zufolge damit beauftragt wurde, bis 2028 mehrere OpenAI-Produkte zu entwickeln, und Sweetpea als Erstes in der Reihe stehen soll, scheint die Wearable im Stil der AirPods der Auftakt zu einer längeren Strategie zu sein, ChatGPT zu einer konstanten, allgegenwärtigen Präsenz zu machen, statt eine App auf dem Telefon zu öffnen.