Winona Ryder schließt sich A$AP Rocky an: Surreale Vorstadt-Visuals für „PUNK ROCKY“

26. Januar 2026

Der Weg zu Don’t Be Dumb war alles andere als konventionell, und A$AP Rockys Harlem-Polyhistor beweist weiterhin, dass er der führende Surrealist der Hip-Hop-Szene ist. Veröffentlicht am 5. Januar 2026 bietet das Video eine lebendige, Tim-Burton-ähnliche Reise durch eine verzerrte Vorstadtkulisse, die die Kluft zwischen Rockys High-Fashion-Eindruck und avantgardistischem Kino weiter überbrückt.

Der augenfälligste Höhepunkt ist das Erscheinen der ikonischen Schauspielerin Winona Ryder, die als fröhliche, zugleich exzentrische Nachbarin die chaotischen Ereignisse von ihrer Veranda aus beobachtet. In einer Hommage an ihr kultiges Erbe schließt Ryder sich schließlich dem Geschehen an, trägt eine Babuschka und serviert Kekse für eine Band, zu der Gastauftritte von Danny Elfman am Schlagzeug, Thundercat und A$AP Nast gehören. Die visuelle Umsetzung, von Rockys eigener Mitregie unter dem Pseudonym „The Three Musketeers“ geleitet, spiegelt perfekt die genreübergreifende Fusion aus übersteuerten Punk-Gitarren und nebligem Dream-Pop wider.

Vielleicht ist die beunruhigendste technische Leistung im Video die Verlebendigung von Rockys verletzter Romanze; nach einer Auseinandersetzung mit der örtlichen Polizei trägt Rocky ein blaues Auge, das ein Eigenleben entwickelt. In einer atemberaubenden Demonstration surrealistischer VFX singt er durch sein Auge, wobei Pupille und Iris sich in einen Mund verwandeln, der die verletzlichen Lyrics des Songs intoniert. Diese „Augapfel-Performance“ dient als emotionaler Anker für ein Video, das fünf von Rockys Don’t Be Dumb-Alter Egos zeigt. Da das Album offiziell auf den 16. Januar terminiert ist, ist PUNK ROCKY ein klares Signal dafür, dass Rocky nicht nur Musik macht—er baut ein Universum auf.

 

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Beitrag von A$AP ROCKY (@asaprocky)

Leonie Falkenberg

Leonie Falkenberg

Ich interessiere mich für kulturelle Trends und die feinen Entwicklungen, die unseren Alltag prägen. In meinen Artikeln verbinde ich lokale Perspektiven mit internationalen Einflüssen, besonders in den Bereichen Musik, Kunst und Lifestyle. Für mich bedeutet Schreiben, den Zeitgeist aufmerksam zu beobachten und in Worte zu fassen.